Adaptogene - Die Stresskiller der Natur

Adaptogene - Die Stresskiller der Natur

Adaptogene, das klingt erst einmal nicht gerade unbedingt nach Natur pur. Gemeint sind damit aber eigentlich nur gewisse Pflanzenwirkstoffe, die dir dabei helfen können, Stress besser zu kompensieren und auch zu minimieren. Wie das genau funktioniert, was Stress eigentlich ist, beziehungsweise, wie er ausgelöst wird – und nicht zuletzt in welchen Pflanzen diese Adaptogene enthalten sind, das erfährst du alles in dem folgenden Artikel.
 
Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie entsteht Stress? Und was ist Stress im körperlichen Sinne?
  2. Was sind Adaptogene?
  3. Adaptogene Kräuter gegen Stress
  4. Adaptogene kaufen
  5. Fazit
  6. Quellen

1. Wie entsteht Stress? Und was ist Stress im körperlichen Sinne?
Stress gehört nach Meinung von führenden Gesundheitsexperten zu einer der größten Gesundheitsbedrohungen des 21. Jahrhunderts. Und er ist sogar offensichtlich so bedrohlich, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Stress als eine der größten Gesundheitsbedrohungen überhaupt einstuft.

Wenn chronischer Stress auch für dich kein Fremdwort ist, dann ergeht es dir wie vielen anderen Menschen auch. Nach einer Studie des Bundesgesundheitsblatts leidet sogar jeder vierte Deutsche an den Folgen von chronischem Stress. (Herausgeber dieser Monatszeitschrift: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI). Häufig lassen sich die vielen Stressfaktoren in unserem Leben aber nicht sofort minimieren oder sogar ganz aus dem Leben verbannen. Und das Problem daran liegt tief in der Geschichte der menschlichen Entwicklung verankert.

Aber zuerst müssen wir ganz grundsätzlich definieren, was Stress eigentlich ist. Stress ist erst einmal ein Wort, mit dem mehrere chemische Reaktionen und auch physische Reaktionen in deinem Körper beschrieben werden. Diese Reaktionen gehen in ihrer Entwicklung sehr weit zurück. Und sie gehen sogar weit zurück in eine Zeit, in der es so war, dass unser Körper sich in einen Zustand versetzen musste, in dem er ein wildes Tier entweder bekämpft oder vor ihm flüchtet - oder aber sich erholt und dann aufgenommene Lebensmittel verdaut. Die extremen körperlichen Reaktionen des Körpers von damals sind die gleichen geblieben, aber die Stressfaktoren in unserem Leben haben sich deutlich erhöht.

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Fight or Flight – Rest and Digest

Diese beiden Zustände werden im Englischen Fight or Flight und Rest and Digest genannt. Und sie werden von dem vegetativen Nervensystem in deinem Körper gesteuert. Warum das alles so wichtig ist, erklären wir dir gleich ausführlicher. Erst einmal kommen wir zu zwei ebenfalls sehr wichtigen Begriffen. Nämlich zu dem sympathischen Nervensystem und dem parasympathischen Nervensystem. Die beiden werden auch Sympathikus und Parasympathikus genannt. Und was sie tun, ist Folgendes. Eben haben wir dir bereits etwas von Fight or Flight und Rest and Digest erzählt und genau an dieser Stelle kommen die beiden neuen Begriffe ins Spiel. Denn der Sympathikus ist dafür zuständig, dass du kämpfen oder flüchten kannst, wobei der Parasympthikus dafür zuständig ist, dass du dich entspannen und verdauen kannst.

Zuerst wollen wir über den Sympathikus reden, denn er ist ganz grundlegend mit Stress in deinem Körper befasst. Bleiben wir mal bei dem Bild des wilden Tieres, das einen frühen Menschen angreift. Sagen wir, dass es so abläuft, dass der Mensch das angreifende Tier sieht und jetzt sofort handeln muss. In genau diesem Moment sorgt der Sympathikus dafür, dass das Herz schneller schlägt und dabei Adrenalin und auch das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet werden, die Skelettmuskulatur noch stärker mit Blut versorgt und auch die Glykolyse beschleunigt wird. Bedeutet, dass der Körper Energie durch den Abbau von Kohlenhydraten erhält, die er für einen Kampf braucht. Und auch die Lungenfunktion wird verstärkt. Andere Funktionen des Körpers, die jedoch nicht auf Fight or Flight ausgelegt sind, werden für diesen bestimmten Moment heruntergefahren und beispielsweise nicht extra stark durchblutet. Es ist also alles darauf ausgelegt, dass du dich entweder sofort aus dem Staub machen oder das Tier bekämpfen kannst.

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Auf den Parasympathikus wollen wir an dieser Stelle nur kurz eingehen, da er nicht für Stress im Körper zuständig ist. Sondern ganz im Gegenteil. Er kümmert sich um alle Funktionen deines Körpers, die passieren, wenn du dich entspannen willst. Herzfrequenz und Blutdruck nehmen dann ab und die Verdauung wird angekurbelt. Ganz grundsätzlich ist der Parasympathikus also dafür verantwortlich, die Energiereserven deines Körpers im Ruhezustand wieder aufzufüllen.

Diese ganzen Reaktionen von Sympathikus und Parasympathikus laufen vollkommen unbewusst ab, was auf der einen Seite sehr gut ist, weil du in bestimmten Situationen auf diese Weise nicht erst entscheiden musst, ob du dich gerade entspannen oder lieber kämpfen willst. Aber auf der anderen Seite gibt es auch den ganz entscheidenden Nachteil, dass du durch Lebensmittel wie Kaffee, Zucker, Nikotin, Alkohol oder auch Medikamente ebenfalls in einen Status des körperlichen Stresses versetzt werden kannst, der ebenfalls relativ unbewusst abläuft. Aus Sicht deines Körpers ist in diesem Moment dann eigentlich zwar alles richtig und gut abgelaufen. Er bekommt durch diese äußeren Einflüsse aber den Impuls, dass er sich jetzt in einer Stresssituation befindet und handelt dementsprechend auch in deiner Biochemie. Für dich selbst und deine Emotionen bedeutet das, dass du bei dauerhaftem Stress immer in einem Stress-Zustand bist, der irgendwann zu Panikattacken, Depressionen, Gewichtszunahme und einem möglicherweise auch dauerhaft eher traurigen und unausgeglichenen Zustand führen kann. Umso wichtiger ist es, dass sich die Arbeit von Parasympathikus und Sympathikus immer in der Waage hält, was nicht immer so leicht ist, weil wir uns eben in einer sehr hektischen Welt befinden.

2. Was sind Adaptogene?

Doch was kann man gegen diese Art des körperlichen Stresses tun? Die gute Nachricht ist: Es gibt natürliche Lösungs-Ansätze dafür. Denn die Natur hält in Form von Adaptogenen Naturstoffe bereit, die deinen Körper resistenter gegen Stress machen und so dein Wohlbefinden ganz entscheidend verbessern können. Ganz grundsätzlich kann man Adaptogene so zusammenfassen, dass es pflanzliche Stoffe sind, die sie uns Menschen nicht nur gegen Stress, sondern auch gegen psychisch herausfordernde Lebenssituationen helfen können. Das Wort 'Adaptogen' leitet sich hierbei so ab, dass damit Stoffe gemeint sind, die sich besonders gut an mehrere unterschiedliche Arten dieser genannten Situationen anpassen - also adaptieren können. Dazu zählt wie schon erwähnt zum Beispiel die Wirkung gegen Stress, aber auch die Förderung deines Schlafes oder auch die Verbesserung deines Gedächtnisses. Adaptogene haben auch die einzigartige Fähigkeit, beruhigend zu wirken und dich mit neuer Energie zu versorgen, ohne dabei aber übermäßig stimulierend zu wirken. 

3. Adaptogene Kräuter gegen Stress

Ganz einfach ausgedrückt sind Adaptogene Pflanzenstoffe auch solche Stoffe, die dich weniger anfällig für Stress machen und die dir helfen, dich stressigen Situationen besser anzupassen zu können. Der Begriff „Adaptogen“ wurde Mitte der 1950er Jahre von dem russischen Wissenschaftler Nicolai Vasilevich Lazarev geprägt, der feststellte, dass bestimmte Kräuter dabei helfen können, deinen Körper an die Auswirkungen von Stress anzupassen.

In der traditionellen indischen Heilkunst, der Ayurveda, setzt man schon seit tausenden von Jahren auf den harmonisierenden Effekt von Kräutern auf den Körper. Adaptogene Kräuter tragen dazu bei, dass Ungleichgewichte in der Homöostase reduziert werden, die als Folge von Stress auftreten. Unter dem Wort Homöostase des Körpers versteht man verschiedene Regulationsprozesse, wie zum Beispiel unter anderem die Regelung des Kreislaufs, der Körpertemperatur, des Hormonhaushaltes oder auch des pH-Wertes. Diese Systeme werden durch unterschiedlichste Faktoren reguliert, unter anderem auch durch deinen Hormonhaushalt. Bedeutet also, dass der Begriff der Homöostase insgesamt das innere Gleichgewicht deines Körpers beschreibt. Und hier kommt der chronische Stress ins Spiel. Denn er sorgt dafür, dass dein Körper im Ungleichgewicht mit sich selbst ist – was natürlich nicht gewollt ist. Das also kannst du mit Adaptogenen gut in Angriff nehmen.

4. Adaptogene kaufen

Auch bei Vitafair kannst du natürlich Adaptogene kaufen – wir haben zum Beispiel Ginseng für dich im Angebot. Dem Adaptogen wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Wirkungen nachgesagt. Es ist vor allem deshalb so beliebt, da es von den meisten Menschen als sehr gut verträglich eingestuft wird.

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5. Fazit

Wir alle sollten uns noch mehr darauf besinnen, wie vielen Stressquellen wir in unserem täglichen Leben eigentlich ausgesetzt sind. Und dabei sollten wir immer im Blick behalten, wie diese Stressquellen jeweils auf uns und unseren Körper wirken und dementsprechend dann darauf reagieren – damit wir uns mit der Biochemie in unserem Körper so gut wie möglich im Gleichgewicht befinden. Adaptogene können hierbei ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung sein, weil sie uns helfen können, die täglichen Stress-Auswirkungen in Angriff zu nehmen.


6. Quellen:

https://www.uni-due.de/tts/lehrangebot/stress.pdf

https://www.meduniwien.ac.at/pharmakologie/ms/Lehre/9783135677088_95.pdf